Wenn Helden sterben ,werden Legenden geboren

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Wenn Helden sterben ,werden Legenden geboren

Beitrag  America008 am Mi Jan 27, 2010 10:18 pm

In diesem Thema möchte ich mal den größteil aller bekannten Rennpferde erwähnen und über ihnen etwas nächers schreiben seit 1,5 Jahre beschäftige ich mich nun schon mit dem Rennsport insbesonder Flachrennen .. habe viel darüber gelesen und ich denke jeder kennt ein paar dieser Legenden...

Man o' War
(29. März 1917 Nursery Gestüt, Lexington, Kentucky - 1. November 1947, Faraway Bauernhof)

gilt als eines der größten Rennpferde aller Zeiten. Im Laufe seiner Karriere kurz nach dem Ersten Weltkrieg,
Er gewann 20 von 21 Rennen und verdiente $ 249.465 .

Von den prominenten Vater Fair Play, aus der Stute Mahubah, Man O 'War gehörte und von August Belmont junior (1851-1924), dessen Vater die Leistungen anerkannt wurden durch die Benennung der Belmont Stakes gezüchtet. Belmont Jr. ist der United States Army im Alter von 65 in Frankreich während des Ersten Weltkrieges dienen Während er im Ausland mit dem Namen seiner Frau ein neues Fohlen "Man O 'War" zu Ehren ihres Mannes. Doch die Belmonts beschlossen, ihre Rennstall zu liquidieren. Auf der Saratoga Jährling Verkauf in 1918, war Man o 'War auf eine endgültige Gebot von $ 5,000 bis Samuel D. Riddle verkauft, brachte ihn zu seinem Glen Riddle Farm in der Nähe von Berlin, Maryland. Die underbidder bei der Auktion wurde angenommen, dass Robert L Gerry


Man o 'War starb 1947 in folge von einem Herzanfall nur eine sehr kurze Zeit nach seiner langjährigen Karriere starb auch Will Harbut.
Man O´War wurde im Nationalen Renn Museum und in der "Hall of Fame " aufgenommen.


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Secretariat

Sekretariat (30 März 1970 bis 4. Oktober 1989)
war eine US-amerikanische Vollblut-Rennpferd, der im Jahre 1973 der erste US-Triple Crown Champion in fünfundzwanzig Jahren, setzt neue Rasse Datensätze in zwei der drei Ereignisse in der Serie - Kentucky Derby (1:59 2 / 5) und die Belmont Stakes (2:24) - Datensätze, die heute noch stehen.

Sekretariat war der Sohn von Bold Ruler (ein Enkel von Nearco) aus Somethingroyal. Er war Meadow Farm in Caroline County, Virginia Fohlen. Wie War der nicht minder berühmten Pferd Man o ', war eine große Kastanien-Sekretariat Hengstfohlen und erhielt den Spitznamen "Big Red".


Insgesamt gewann Sekretariat in seiner Karriere 21 Rennen mit drei Sekunden und ein Drittel, für das Geld in ein Finish in 20 von 21 startet, und insgesamt einen Gewinn von $ 1316808.

Sekretariat wieder benannt Pferd des Jahres, sowie zu gewinnen Eclipse Awards wie der amerikanische Champion Three-Year-Old Male Horse und dem amerikanischen Champion MaleTurf Horse.

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Cigar
Cigar, wurde am 18. April 1990 beim Country Life-Farm in der Nähe von Bel Air geboren , Cigar ist ein Vollblut-Rennpferd der im Jahre 1995 und 1996 das erste amerikanische Rennpferd war das gegen hochkarätige Konkurrenz 16 Rennen in Folge gewann. Er ist auch der 2. größten Geld Verdiener in der nordamerikanischen Geschichte. Ein Produkt der ältesten reinrassigen Maryland Zuchtfarm, Cigar ist der Enkel eines Sohnes von dem bedeutesten Rennpferd , Northern Dancer war . Auch die Mutter Solar Anstiegsrate, die wiederum eine Tochter des 1977 Gewinner der Triple Crown Seattle Slew war, hatte Cigar die Anmeldeinformationen zu einem großen Rennpferd, aber es dauerte ein paar Jahren für seine Größe zu materialisieren.


Trotz Verlust seiner letzten beiden Rennen, Mit gerade mal 6 Jahre gewann Cigar $ 4910000. Und sein 3. Sein dritter Platz beim Woodbine kostete ihn die Chance, das erste Pferd zu sein welches bis zu $ 10 Millionen gewinnt, Er beendete seine Karriere mit einem verlockenden Betrag von $ 9999813

Cigar zog sich am Ende der Rennsaison 1996 zurück , ihm zu ehren fand eine Zeremonien im Madison Square Garden statt. Da sich rausstellte das Cigar Cunfruchtbar ist und daher nicht als Vererber dienen kann lebt er heute im Kentucky Horse Park of Champions in Lexington.

Darauf das er noch ein langes Pferde leben hatt !!




Zuletzt von America008 am Fr Jan 29, 2010 5:07 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Wenn Helden sterben ,werden Legenden geboren

Beitrag  America008 am Mi Jan 27, 2010 10:28 pm

Phar Lap

Phar Lap war ein Rennpferd, das viele für "das beste australische Rennpferd aller Zeiten" halten. Geboren in Neuseeland spielte es während seiner langen und erfolgreichen Rennkarriere eine bedeutende Rolle in der australischen Pferderennszene und wurde manchmal auch "das australische Wunderpferd" genannt. Man nannte es auch "The Red Terror" oder "Big Red", so wie auch die beiden bedeutendsten US-amerikanischen Rennpferde Man o' War und Secretariat genannt wurden. Vater von Phar Lap war Night Raid aus Großbritannien (geb. 1918) und Mutter Entreaty aus Neuseeland (geb. 1920).

Phar Lap kam 1926 in Timaru in Neuseeland zur Welt. Sein Name bedeutet auf Thailändisch "Blitz". Er wurde für 160 Guineen gekauft und von seinem neuen Eigentümer, dem aus den Vereinigten Staaten stammenden David J. Davis, nach Australien gebracht. 1930 gewann er den Melbourne Cup und gewann 1930 und 1931 14 Rennen hintereinander. 1930 versuchte jemand, ihn zu erschießen, vermutlich ein Buchmacher, der durch ihn viel Geld verloren hatte.

Für sein letztes Rennen wurde er von seinem Eigentümer per Schiff nach Tijuana in Mexiko gebracht, um im Agua Caliente Handicap zu rennen, das die höchste Börse bot, die jemals in Nordamerika aufgeboten wurde. Phar Lap gewann mit neuem Streckenrekord, obwohl er 58,5 kg tragen musste. Anschließend wurde er zu einer Ranch nach Menlo Park in Kalifornien gebracht, während sein Eigentümer versuchte, neue Rennen für ihn zu vereinbaren.

Am Morgen des 5. April 1932 fand ihn sein Trainer mit erhöhter Temperatur vor, und er litt offensichtlich große Schmerzen. Nach wenigen Stunden starb er. Es gab große Spekulationen um die Ursache seines Todes, da eine Autopsie zum Vorschein brachte, dass seine Eingeweide entzündet waren. Viele glaubten, dass das Pferd vergiftet wurde. Es gab verschiedene Theorien, von Bleivergiftung durch bleihaltige Insektizide bis zu natürlichen Ursachen wie Darmverschlingung. Jedenfalls hatte er nie die Gelegenheit, gegen das großartige US-amerikanische Pferd Equipoise zu laufen, der von seinen Fans "Chocolate Soldier" genannt wurde, das damals führende Rennpferd, Pferd des Jahres 1932 und 1933.

In seiner vierjährigen Rennkarriere gewann Phar Lap 37 seiner 51 Rennen. Ab seinem Gewinn des VRC St. Leger Stakes bis zu seinem letzten Rennen in Mexiko gewann Phar Lap 32 seiner 35 Rennen. Von den anderen war er in 2 Rennen Zweiter, nur um eine Kopfeslänge geschlagen, und im Melbourne Cup von 1931 wurde er Achter, musste aber als Handicap 68 kg tragen.

Nach seinem Tod wurde das Herz von Phar Lap an das Institut für Anatomie in Canberra geschickt, und das Skelett erhielt das Te Papa Nationalmuseum auf Neuseeland. Sein Fell wurde präpariert und ausgestopft und in der australischen Nationalgalerie in Melbourne ausgestellt. Sein Herz wog 6,2 kg, was sehr viel ist, da das Herz eines durchschnittlichen Pferdes 3,2 kg wiegt. Allerdings wog das Herz des berühmten Secretariat 9,6 kg, was bis heute einen Rekord darstellt.

Als die Nachricht von seinem Tod Australien erreichte, waren viele Menschen von tiefer Trauer betroffen. Einige Bücher wurden über ihn geschrieben, und es wurden mehrere Filme über ihn gedreht, z. B. 1984 der Kinofilm Phar Lap – Legende einer Nation. Phar Lap wurde als eines von 5 Pferden in die Australische Racing Hall of Fame aufgenommen, zusammen mit den Rennpferden Carbine, Tulloch, Bernborough und Kingston Town. In der vom Blood-Horse Magazine aufgestellten Rangliste der 100 bedeutendsten Rennpferde des zwanzigsten Jahrhunderts nimmt er Platz 22 ein.



Phar Laps Herz ,

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Seabiscuit
Seabiscuit (* 23. Mai 1933 in Lexington, Kentucky; † 17. Mai 1947 in Willits, Kalifornien) war ein US-amerikanisches Vollblut-Rennpferd.

Der Hengst, dessen Rennkarriere nicht sehr vielversprechend begann, wurde zum erfolgreichsten Rennpferd seiner Zeit, das eine Reihe von Rennen mit spektakulären Rennverläufen lief und vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise zu einem Symbol der Hoffnung für viele Amerikaner wurde. In insgesamt 89 Rennen siegte Seabiscuit 33 mal, wurde 15 mal Zweiter und belegte 13 mal den dritten Platz. Seabiscuit gewann insgesamt $437.730 an Preisgeldern – das entspricht einem heutigen Gegenwert von circa 5,6 Millionen USD.

Gelegentlich wird behauptet, dass im Jahre 1938, dem Höhepunkt seiner Rennkarriere, diesem Rennpferd mehr Raum in US-amerikanischen Zeitungen eingeräumt wurde als den Politikern Adolf Hitler oder Franklin Delano Roosevelt.

Seabiscuit stammte von der Stute Swing on und dem Hengst Hard Tack ab. Dieser wiederum war ein Sohn des berühmten Rennpferdes Man o' War. Das Hengstfohlen wuchs auf der Claiborne-Farm in Paris, Kentucky auf. Wenig deutete darauf hin, dass es sich für ein Rennpferd eignete; für ein Englisches Vollblut war es ein verhältnismäßig kleines Pferd, die Vorderfußwurzelgelenke waren nicht ideal aufgebaut, es neigte zu langen Schlaf- und Fressphasen. Anfangs wurde es von dem berühmten Pferdetrainer Jim Fitzsimmons trainiert, dessen Pferde schon eine Reihe der wichtigsten amerikanischen Pferderennen gewonnen hatten. Fitzsimmons sah durchaus Potenzial in dem Hengst, hielt ihn aber für zu faul, um wirklich erfolgreich in Rennen zu laufen. Da Fitzsimmons mit Omaha ein sehr erfolgreiches Pferd im Training hatte, wurde auf das Training von Seabiscuit wenig Zeit aufgewandt und der Hengst lediglich für einige unbedeutende Rennen gemeldet. Keines seiner ersten zehn Rennen konnte Seabiscuit für sich entscheiden – in den meisten galoppierte er dem Feld hinterher. Man hielt Seabiscuit für unverbesserlich und machte ihn zum Trainingspartner von besseren Pferden und zwang ihn, Kopf an Kopf gegen das andere Pferd zu verlieren, um das Selbstvertrauen des anderen Pferdes zu stärken. Als dreijähriger nahm Seabiscuit an 35 Rennen teil, gewann davon immerhin fünf und wurde zweiter in sieben. Trotzdem hielt man das Pferd für so wenig erfolgversprechend, dass man es für $8000 an den Autohändler Charles Howard verkaufte, der sich einen eigenen Rennstall aufbauen wollte.

Trotz der Niederlage und der Vorwürfe in der Presse behielten Smith und Howard Pollard als Jockey von Seabiscuit bei. Und Seabiscuit wurde immer mehr zum Favoriten des kalifornischen Rennpublikums. Er gewann seine nächsten drei Rennen im Westen und Howard entschloss sich, das Pferd in den Osten der USA bringen zu lassen, wo die wichtigsten US-amerikanischen Pferderennen ausgetragen wurden.

Auch dort hielt Seabiscuits Siegesserie an. Zwischen dem 26. Juni und dem 7. August startete er in fünf Rennen und gewann sie alle. Die Rennleitung ließ ihn dabei mit einem immer größeren Gewicht starten. Für das Narragansett Special am 11. September wurde ihm ein Gewicht von 132 Pfund auferlegt. Aufgrund von Regen war der Renngrund aufgeweicht und damit für Seabiscuit eigentlich zu tief und schwer. Das hohe Renngewicht würde ihn auf diesem weichen Boden zusätzlich behindern; der Trainer Smith wollte die Nennung von Seabiscuit eigentlich zurückziehen, doch Howard überstimmte ihn. Wie der Trainer prophezeit hatte, blieb Seabiscuit in diesem Rennen erfolglos. Die Ziellinie überquerte er als Dritter vier Längen hinter dem siegenden Pferd Calumet Dick, das nur ein Renngewicht von 115 Pfund trug. Die Siegesserie war damit unterbrochen. Seabiscuit gewann noch drei weitere Rennen in diesem Jahr; im Rennen von Pimlico wurde er Zweiter.

Mit dieser Erfolgsserie war Seabiscuit das Rennpferd, das die meisten Preisgelder in den USA gewonnen hatte. An der Westküste war das unscheinbare Pferd, das die Siegerehrungen lethargisch über sich ergehen ließ, mittlerweile eine Berühmtheit. Seine Rennen wurden mit nahezu fanatischer Begeisterung am Radio verfolgt; seine Erfolge füllten die Wochenberichte der Kinos und Tausende von Zeitungszeilen beschäftigten sich mit diesem Pferd, das einen so wenig erfolgversprechenden Start hatte, das von einem bis dahin unbekannten Trainer trainiert wurde und dessen Besitzer ein Emporkömmling war, der vor wenigen Jahren noch Fahrräder reparierte. Howard, dank seines Geschäftstalents mittlerweile zum wohlhabenden Autohändler aufgestiegen, verstand es meisterhaft, mit der Presse umzugehen und den Erfolg seines Pferdes zu vermarkten.

Das Establishment des Pferderennsports war in den Oststaaten der USA angesiedelt und reagierte deutlich zurückhaltender auf Seabiscuit. Trotz der Erfolge von Seabiscuit wurde der dreijährige War Admiral zum „Rennpferd des Jahres“ gewählt, da dieses Pferd die wichtigsten Ostküstenrennen gewonnen hatte. Der Konkurrenzkampf zwischen Seabiscuit und War Admiral sollte auch das Jahr 1938 prägen.

Am Dienstag, dem 1. November 1938 kam es endlich zu der Begegnung zwischen den zwei Rennpferden in dem Rennen, das man euphorisch das Rennen des Jahrhunderts nannte. Das Rennen, das über eine Meile und 3/16 gehen sollte, zählt auch heute noch zu den größten Sportereignissen in der Geschichte der USA. Obwohl es ein Werktag war, versammelte sich eine für die damalige Zeit ungewöhnlich hohe Anzahl von 40.000 Zuschauern an der Rennbahn. So viele Menschen wollten diesem Rennereignis beiwohnen, dass man sogar das Innenfeld für Zuschauer öffnen musste. Züge hatten die Zuschauer aus dem ganzen Land zur Pimlico-Rennbahn in der Nähe von Baltimore, Maryland gebracht und 40 Millionen Menschen verfolgten das Rennen am Radio. War Admiral war der unbestrittene Favorit des Rennens; die Wettquote bei den meisten Buchmachern stand 1 zu 4 für ihn und auch die meisten Sportjournalisten waren sich über den Ausgang dieses Rennens sicher.

War Admiral war berühmt für das Tempo, mit dem er ein Rennen anging. In Rennen, in denen er siegte, hatte er meistens das Feld von Beginn an geführt. Seabiscuit dagegen war ein Rennpferd, das seine Geschwindigkeit erst gegen Ende eines Rennens entwickelte. Smith war sich bewusst, dass er Seabiscuit darauf trainieren musste, mit dem Tempo von War Admiral von Anfang an mitzuhalten, sollte Seabiscuit eine Chance gegen das Ausnahmepferd War Admiral haben. Um von der Presse bei seinen Trainingsmethoden nicht beobachtet zu werden, trainierte er gemeinsam mit Woolf Seabiscuit nachts darauf, beim Läuten der Startglocke mit größtmöglicher Geschwindigkeit loszugaloppieren.

Als am 1. November die Startglocke losschrillte, startete Seabiscuit mit einer solchen Geschwindigkeit, dass er bereits nach 20 Sekunden eine Länge vor War Admiral lag. Diesen Abstand konnte Seabiscuit über den größten Teil der Rennstrecke halten, auf der Rückgeraden jedoch begann War Admiral den Abstand aufzuholen und mit Seabiscuit gleichzuziehen. Einem Rat von Pollard folgend trieb Woolf Seabiscuit nicht sofort an, sondern ließ Seabiscuit das gegnerische Pferd erst neben sich wahrnehmen. Als er ihm dann die Zügel freigab, besaß Seabiscuit noch ausreichend Kraft, um seine Renngeschwindigkeit noch einmal zu steigern. War Admiral konnte nicht mithalten; als Seabiscuit die Ziellinie überquerte, lag er um vier Längen vor seinem Gegner.

Angesichts dieses spektakulären Erfolges wurde Seabiscuit zum Rennpferd des Jahres ernannt. Der einzige Sieg, der ihm jetzt noch fehlte, war der Sieg im Santa-Anita-Rennen.

Am 10. April 1940 wurde offiziell bekannt gegeben, dass Seabiscuit keine weiteren Rennen mehr laufen werde. Als Zuchthengst kehrte er auf die Ridgewood Ranch von Howard zurück. Es verließ den Turf als das finanziell erfolgreichste Rennpferd seiner Zeit.

Seabiscuit wurde Vater von 108 Fohlen, aber nur zwei seiner Nachkommen, Sea Swallow und Sea Sovereign, hatten eine einigermaßen erfolgreiche Rennkarriere. Er war so beliebt bei den Leuten, dass ihn in seinen letzten Jahren noch 5000 Menschen besuchten.

Das Gnadenbrot schmeckte Seabiscuit so gut, dass er sich satte 150kg Übergewicht anfraß. Seabiscuit starb 1947 an Herzversagen.

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Re: Wenn Helden sterben ,werden Legenden geboren

Beitrag  America008 am Mi Jan 27, 2010 10:37 pm

Ruffian


Ruffian (17. April 1972 bis 7. Juli 1975) wird noch heute als eines der besten Rennpferde aller Zeiten bezeichnet, obwohl sie ihr "Great Match" nicht beenden konnte und leider gerade deshalb wohl immer erinnert werden wird.

Das Rennpferd, Ruffian, erlangte in den USA in den 70ern traurige Berühmtheit durch seine zwar steile, aber leider tragisch kurze Karriere, die ihm dennoch und gerade deshalb Platz 35 der Top 100 U.S. Racehorses of the 20th Century sicherte, sowie für sich und den Trainer Frank Whiteley Jr einen Platz in der U.S. Racing Hall of Fame.

Schon beim ersten Probelauf mit ihrem Jockey Jacinto Vasquez zeigt sich ihre Schnelligkeit, die sie zum ersten Mal im Belmont Park 1974 unter Beweis stellt. Sie gewinnt das Rennen mit 15 Längen Abstand zum eigentlichen Favoriten und stellt gleichzeitig einen neuen Bahnrekord auf.

Nach dem vierten Rennen; dem Sorority, das sie wieder mit Abstand gewinnt, zeigen sich erste Probleme am rechten hinteren Fesselgelenk.

Ihr fünfter Sieg im Saratoga macht sie plötzlich interessant für einen Vergleich mit ihrem Geschlechtsgegner; den bis dato ebenfalls ungeschlagenen zweijährigen Hengst, Foolish Pleasure, mit dem sie sich den Jockey teilt. Erste Forderungen, die beiden doch ein einem match race gegeneinander antreten zu lassen, werden laut, aber vorerst ignoriert.

Für das Frizette im September 1974 muss Ruffian zurückgezogen werden, da sie nicht frisst und sich wieder Probleme mit dem rechten Hinterbein zeigen, die sich als Haarriss offenbaren. Ein Gipsverband stellt sie über den Winter kalt und sie kann erst als Dreijährige im April1975 wieder antreten.

In der Zwischenzeit werden immer wieder Forderungen nach einem match race der besten Hengste und eventuell Ruffian laut. Und nachdem eigentlich ein Rennen der Champions zwischen Foolish Pleasure, Avatar und Master Derby angesetzt wird, und Ruffian so übergangen werden soll, wird es am Ende doch ein match race zwischen Foolish Pleasure und Ruffian, nachdem die Besitzer von Avatar zurückzogen und die von Master Derby entschädigt wurden.
Das match race am 6. Juli 1975 sollte Ruffians letztes Rennen werden

Schon beim Start scheint es, als ob sie sich am Gitter gestoßen hätte, aber sie holt Foolish Pleasure bald ein. Sie liegt sogar mit einer Nasenlänge vorne, als sie urplötzlich vorne rechts niederbricht und das Rennen beenden muss. Wie sich herausstellt, hat sie sich beide Sesambeine gebrochen. Und nach einer langen, aber geglückten Operation, scheint es, als ob das Schlimmste überstanden wäre. Doch als Ruffian aus der Narkose aufwacht, scheint sie zu glauben, sie wäre noch auf der Rennbahn und würde gegen Foolish Pleasure laufen. Tierärzte und -pfleger sowie das Stallpersonal versuchen sie zu beruhigen, um zu verhindern, dass sie sich noch mehr verletzten würde. Aber in ihrem Wahn bricht sie sich auch noch das andere Vorderbein, und ihre Besitzer beschließen, sie zu erlösen.
Ruffian war mehr als nur eine Stute


Zehn von zehn gelaufenen Rennen hat sie gewonnen; und sie stellte auf acht Rennbahnen neue Rekorde auf. Nicht umsonst nannte man sie "Queen of the fillies", nachdem sie unter anderem den "Eclipse Award for Outstanding Two-Year-Old Filly“ 1974 und die Triple Tiara (früher Triple Crown) 1975 gewonnen hatte. Sie war U.S.-Champion der Zweijährigen und der Dreijährigen und wurde 1976 nicht nur deshalb in die U.S. Racing Hall of Fame aufgenommen.
Das letzte Rennen wurde eine der größten Tragödien des Rennsports

Ruffians match race; auch "Great Match", "Race of the Champions" oder gerne auch "Battle of the Sexes" genannt, gegen den Gewinner des Kentucky Derbys, Foolish Pleasure, fand am 6. Juli 1975 im Belmont Park über 50000 Livezuschauer und ein 18-Millionen-Publikum vor den Fernsehern. Sie sollten eine der bis dato größten Tragödien des Rennsports miterleben.

Noch heute ist man nicht ganz sicher, warum sich Ruffian an dem Tag das Bein brach. Spekuliert wird, dass sie Tauben auf der Rennbahn irritiert hatten und sie deshalb einen falschen Schritt tat, dass sie sich beim Rennstart die linke Schulter verletzte, weswegen sie mehr Gewicht auf das rechte Vorderbein verlegte, dass ihr Bein vielleicht vorher schon verletzt war. Unsicher ist auch die Frage, ob sie hätte gerettet werden können.

Sicher ist aber, dass dieses Rennen das letzte match race in den USA war, und dass Ruffian im Belmont Park begraben liegt. Ihr Kopf zeigt in Richtung der Ziellinie.

William (Bill) Nack, der Autor von "Secretariat: The Making of a Champion" widmete ihr sein Buch"Ruffian: A Racetrack Romance".

Und Lucian Laurin, Secretariats Trainer, sagte zu Anfang ihrer Karriere, dass sie vielleicht sogar besser sein könnte als Secretariat.






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